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Was ist Multiple Sklerose? |
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Normalerweise hat das Immunsystem die Aufgabe, Sie zu schützen. Diese Schutzfunktion nimmt es dadurch wahr, dass es weisse Blutkörperchen und spezielle Proteine mobilisiert, sobald eine fremde Substanz (wie z. B. ein Bakterium oder ein Virus) in den Körper eindringt. Multiple Sklerose ist eine Autoimmunkrankheit, was bedeutet, dass Ihr eigenes Immunsystem Ihrem Körper Schaden zufügt. |
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Verlauf der MS |
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Bevor jemand an Multipler Sklerose erkrankt, tritt u. U. etwas auf, das als klinisch isoliertes Syndrom (CIS) bezeichnet wird. Dabei handelt es sich um ein isoliertes Ereignis, das darauf hinweist, dass in bestimmten Nerven eine Demyelinisierung stattfindet. Beispiele eines klinisch isolierten Syndroms sind eine schubförmig verlaufende Sehnervenentzündung (mit einhergehenden Sehstörungen in einem Auge) oder die schubförmig verlaufende Taubheit in einer Körperhälfte. Beim Auftreten eines klinisch isolierten Syndroms liegen keine anderen klinischen Krankheitszeichen oder Symptome vor. |
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Diagnose von MS |
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Es gibt keinen spezifischen Test für die Diagnose der MS. Vielmehr müssen die Zeichen und Symptome des Erkrankten bestimmte Kriterien erfüllen. Aber auch diese Methode bietet keine 100%ige Sicherheit.
Eine MS-Diagnose basiert auf der Krankengeschichte des Betroffenen, einer neurologischen Untersuchung (bei der die Gehirn- und Rückenmarksfunktion untersucht wird) und möglicherweise weiteren Tests. Zu diesen weiteren Tests können Blutproben gehören, eine Magnetresonanztomografie, eine Lumbalpunktion oder ein als „evoziertes Potenzial" bezeichneter elektrophysiologischer Test, bei dem die Funktion der Sinnesnerven ermittelt wird. |
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Mögiche Ursachen von MS |
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Die genaue Ursache für die Entstehung von Multipler Sklerose ist nicht bekannt. Die genetische Veranlagung kann hier eine Rolle spielen und auch die Umwelt, in der ein Betroffener in den ersten Lebensjahren gelebt hat. Einige Wissenschaftler glauben sogar, dass ein Virus oder andere Faktoren beteiligt sein könnten. Lassen Sie uns diese Möglichkeiten im Folgenden einmal genauer beleuchten. Die Wahrscheinlichkeit, an MS zu erkranken, ist u. U. vererblich, wird also von den Eltern an die Kinder weitergegeben. Wir wissen, dass bei Verwandten von MS-Patienten ein erhöhtes Risiko besteht, die Krankheit zu entwickeln. |
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Derzeit verfügbare Therapien |
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Multiple Sklerose ist zwar nicht heilbar, aber es gibt viele Möglichkeiten, die Krankheit zu therapieren. Obgleich diese Therapien nicht dazu führen, dass die MS verschwindet, können sie doch helfen, die Symptome zu behandeln.
MS-Therapien lassen sich grundsätzlich in drei Kategorien unterteilen:
* Therapien zur Behandlung der Schübe, also der Anfälle, bei denen neue Symptome auftreten oder die alten Symptome sich verschlimmern. * Therapien, die den Verlauf der Krankheit ändern. * Therapien zur Behandlung der Symptome.
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